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Giftpflanzen im Garten und Gefahr für Hunde und Katzen

Verfasst von DP-G&V 03.06.2018 0 Kommentare Ratgeber und Tipps,

Hunde- und Katzenbesitzer sollten Giftpflanzen aus Haus und Garten verbannen

 

Hunde- und Katzenbesitzer sollten Giftpflanzen aus Haus und Garten verbannen


Blumen und Pflanzen schaffen eine schöne Atmosphäre im Garten und auf dem Balkon. Für Haustiere wie Hunde und Katzen können allerdings eine Menge Gartenpflanzen giftig sein. Auch unsere Freunde auf Pfoten vergnügen sich in der warmen Jahreszeit gerne im Freien. Sie suchen unter den Sträuchern Schutz vor allzu großer Hitze. Duftende Pflanzen sind nicht nur für Menschen interessant, sie regen Hunde und Katzen zum Knabbern an. Allerdings ist Vorsicht geboten! Es gibt sehr viele Gartenpflanzen die für unsere geliebten Vierbeiner giftig sind. Kommen die Tiere mit Giftpflanzen in Kontakt, dann kann es zu typischen Symptomen wie Durchfall und Erbrechen kommen. Deshalb rät auch Lisa Wittmann von der großen Tierschutzorganisation "PETA" auf die eine oder andere Gartenpflanze aus Liebe zu unseren Haustieren zu verzichten.
 

Welche Pflanzen stellen für Hunde und Katzen eine Bedrohung dar?


Es sind viel mehr als man denken würde! Zu den beliebtesten Balkon- und Gartenblumen hierzulande zählt die Begonie: Bei diesen Blühpflanzen sind besonders die Wurzeln sehr giftig. Hunde scharren mit Vergnügen in der Erde und können dabei schon einmal die eine oder andere Wurzel zerbeißen. Der Efeu, der beinahe überall wuchert, ist nicht weniger gefährlich. Werden Teile von der Pflanze von den Tieren (Hunde oder Katzen), aufgenommen, kann das zu Erbrechen oder zu Durchfall - und schlimmstenfalls sogar zu Lähmungen führen. Die Gartentulpe ist eine der ersten Blumen, die im Frühling ihre Schönheit zeigt. Aber ihre Pflanzenteile können bei unseren vierbeinigen Freunden Koliken verursachen. Vergiftungserscheinungen, wurden bei Hunde und Katzen zudem im Kontakt mit Pflanzen wie etwa dem Rhododendron, dem Buchsbaum, sowie dem Oleander oder dem Krokus beobachtet. Zudem haben Hunde- und Katzenzungen am Ficus, am Wunderbaum, an Maiglöckchen, an Engelstrompeten oder an Lilien nichts verloren.
 

Viele Pflanzen und Sträucher sind wunderschön aber giftig für Haustiere


Außerdem sind Gladiolen, der Seidelbast, Weihnachtssterne oder Hyazinthen hochgiftig für die Vierbeiner. Besondere Vorsicht ist bei der Berührung mit dem Blauen Eisenhut geboten. Sein Gift kann bereits durch Berührung in die Haut eindringen. Die Rinde der falschen Akazie (und auch der Engelstrompte), wiederum kann das Herz-Kreislaufsystem der Tiere schädigen. Es ist daher sofort ein Tierarzt aufzusuchen, sollten Symptome auftreten. Das Adonisröschen, der Rittersporn und der Rote Fingerhut sind für Hunde toxisch. Katzen sollten ihre Tatzen auch von Lupinien, Mohn, Rittersporn oder Adonisröschen lassen. Gewächse wie der Seidelbast, die Herbstzeitlose und der Schierling sind für Mensch und Tier hochgiftig. Der Eisenhut zählt überhaupt zu den giftigsten Pflanzen Europas. Besonders zu beachten ist, dass auch Düngemittel und künstliche Pflanzenschutz-Produkte den Vierbeinern schaden können.
 

Was tun wenn Hunde und Katzen giftige Pflanzen gefressen haben?


Wenn sich die Haustiere gerne im Garten oder auf der Terrasse aufhalten, dann sollten sich dort keine giftigen Pflanzen befinden. Damit die Vierbeiner keiner Gefahr ausgesetzt sind, ist es ratsam im Garten und auf der Terrasse ungiftige Sträucher und Pflanzen zu setzen. Die Katzenminze ist unbedenklich, unsere Miezen lieben ihren Geruch. Alle Rosenarten, sowie Stiefmütterchen, Sonnenblumen, der Salbei, die Kamelie, das Heidekraut, der Jasmin oder die Fuchsie, können bei den geliebten Vierbeinern keinen Schaden anrichten. Auch an den Gänseblümchen auf der Wiese dürfen sie knabbern, ohne dass ihnen übel wird. Hat der vierbeinige Freund eventuell in Nachbars Garten oder bei einem Spaziergang von einer giftigen Pflanze genascht und zeigt die üblichen Symptome wie Durchfall und Erbrechen? Auch heftiger Speichelfluss sowie verengte- oder erweiterte Pupillen können Anzeichen einer Vergiftung sein. Selber kann man nicht viel tun, außer vielleicht das Tier zum Erbrechen zu bringen. Besser ist es mit dem geliebten Vierbeiner unverzüglich den nächsten Tierarzt oder die nächstgelegene Tierklinik aufzusuchen.


TIPP: Natürlich sollten sich auch in der Nähe von pflanzenfressenden Tieren wie etwa von Meerschweinchen, Kaninchen, Ziegen, Schafen oder Pferden keine Giftpflanzen befinden.

 

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