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Regeln beachten beim Grillen auf dem Balkon oder im Garten

Verfasst von DP-G&V 22.03.2018 2 Kommentare Ratgeber und Tipps,

Regeln beachten beim Grillen auf dem Balkon oder im Garten

 

Regeln beachten beim Grillen auf dem Balkon oder im Garten

 

 

Grillen im Garten und auf dem Balkon: Dabei Ärger mit den Nachbarn vermeiden

 



Bei schönem Wetter gibt es für viele Menschen nichts Schöneres als im Garten oder auf dem Balkon zu grillen. Allerdings sollte man unbedingt auf die Nachbarn Rücksicht nehmen und sie nicht durch eine zu hohe Rauchentwicklung und durch zu viel Lärm verärgern. Gibt es Verhaltensregeln für das Grillen im Garten oder auf dem Balkon? Wir informieren Sie hier, worauf Sie achten sollten.

 


 

Grillen im Garten oder auf dem Balkon: Gibt es dazu genaue Vorschriften?



In Deutschland gibt es keine bundeseinheitlichen, gesetzlichen Vorschriften wie oft man seinen Grill anwerfen darf. Grundsätzlich gilt: Das Grillen auf dem Balkon und im Garten ist erlaubt. Allerdings müssen dabei einige Regeln beachtet werden. Die Nachbarn dürfen sich durch eine hohe Rauchentwicklung oder durch zu intensive Gerüche, die vom bruzelnden Grillgut ausgehen, nicht belästigt fühlen. Zudem sollte nicht zu häufig und zu lang gegrillt werden. Das Bayrische Oberlandesgericht hält beispielsweise fünfmal Grillen pro Jahr für angebracht.


Allgemein gilt - es muss immer so gegrillt werden, dass sich in der Umgebung niemand gestört oder belästigt fühlt. Über das zu viel an Rauch und Gerüchen kann man natürlich verschiedener Meinung sein. Landet ein Fall vor Gericht, wird er als Einzelfall behandelt und der Ausgang ist von Fall zu Fall verschieden. Bekommen die belästigten Nachbarn Recht, können sie gegen den grillenden Nachbarn eine Unterlassung beantragen. In einigen Fällen muss sogar eine Geldstrafe bezahlt werden.

 


 

Kann ein Grillverbot in der Hausordnung verankert werden?



Mieter tun gut daran ihren Mietvertrag zu studieren. Womöglich ist im Mietvertrag oder in der Hausordnung ein Grillverbot verankert. In diesem Fall müssen sich die Mieter daran halten. Andernfalls droht ihnen eine Abmahnung und im schlimmsten Fall sogar eine Kündigung. Laut Mieterverein Hamburg sei eine Verbotsklausel gegen das Grillen auf Balkonen, in den meisten Mietverträgen der Stadt üblich.
TIPP: Das Grillverbot darf nicht nachträglich in einem bereits bestehenden Mietvertrag hinzugefügt werden.

Häufig kommt es vor, dass Grillen lt. Mietvertrag oder Hausordnung unter bestimmten Voraussetzungen gestattet ist. Dabei kann dort stehen, dass die Nachbarn nicht durch lästigen Qualm und durch zu intensive Gerüche gestört werden dürfen. Wird ein Elektro- oder Gasgrill verwendet, kommt es ohnehin nur zu einer minimalen Rauchentwicklung. Dadurch bleibt der Nachbarschaftsfriede in der Regel gewahrt.

 


 

Den Lärm in Grenzen halten, dann bleibt der Friede gewahrt



Ist das Wetter schön, macht das Grillen mit der Familie und im Freundeskreis einfach Spaß. Bei einer großen Grillfeier kann die Zeit schon einmal vergessen werden. Im Rahmen der örtlichen Lärmschutzverordnungen dürfen sich Mieter auf ihrem Balkon in einer angemessenen Lautstärke unterhalten. Der Nachbar sollte sich allerdings nicht durch zu starkem Lärm gestört fühlen. Bei einem großen Grillfest sollte man ihn einfach einladen. Ab 22 Uhr gilt ohnehin Nachtruhe. Danach darf auf dem Balkon oder auf der Terrasse nicht mehr weiter gefeiert werden.

 


 

Ein Nachbarschaftsstreit sollte vermieden werden



Es ist immer wünschenswert, dass man mit seinen Nachbarn auf guten Fuß leben kann. Wenn sich Menschen im Sommer durch ihre dauerhaft grillenden Nachbarn gestört fühlen, können sie durchaus rechtlich dagegen vorgehen. Zu bedenken ist allerdings, dass die verschiedenen Gerichtsurteile, die zum Thema Grillverhalten der Bundesbürger ausgesprochen werden, sehr unterschiedlich ausfallen. Es ist möglich, dass einer Person in einer bestimmten Region die Durchsetzung eines Grillverbotes gelingt. Allerdings muss das noch lange nicht heißen, dass auch ein anderer sich durchsetzen kann. Sinnvoller ist es mit dem Nachbarn ein Gespräch zu suchen. Vielleicht ist er einsichtig und reduziert das Grillen. Anders herum nützt es in der Regel, wenn die Nachbarschaft früh genug über ein Grillfest informiert wird. Dann wird bestimmt eher ein Auge zugedrückt.

 

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2 Kommentare

Susanne:
28.03.2018, 09:04:54
Antworten

Hallo zusammen, ich hatte bereits das Vergnügen mit unserem Nachbar in Bezug auf Grillen auf dem Balkon und eine Abmahnung habe ich dann von dem Vermieter bekommen den es stand bei uns in dem Vertrag das man auf dem Balkon Grillen darf aber nur mit einem elektro Grill und nicht mit einem kohle Grill aufgrund von Rauchentwicklung Usw...

Ich kann hierzu nur zustimmen und die Leute drauf hinweisen guckt was bei euch im Vertrag steht Usw. ärger mit dem Nachbar ist keine schöne Sache.

Gruß Susanne

David:
29.03.2018, 11:10:48
Antworten

Ich kann Susanne nur zustimmen. Ich hatte auch schon eine Diskussion mit meinem Nachbar aber ich konnte das mit einem Bier klären =)

Gruß David

MP-G&V:
31.03.2018, 09:32:24

Das beudetet also, man sollte immer ein Kasten Bier im Haus stehen haben.

Mit freundlichen Grüßen
MP - GARTEN & VERANDA

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