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Ein Hochbeet aus alten Weinkisten zum Selber Bauen

Verfasst von DP-G&V 22.10.2018 0 Kommentare Ratgeber und Tipps,

Ein Hochbeet aus alten Weinkisten

 

Ein Hochbeet aus alten Weinkisten zum Selber Bauen


Ein kleines Hochbeet erfreut seine Nutzer mit einer idealen Arbeitshöhe. Schluss ist es mit dem fiesen Bücken und dem unbequemen Knieen bei der Gartenarbeit. Ist ein Hochbeet vorhanden, macht sogar Unkraut zupfen Spaß. Ein solch rückenfreundliches Beet passt auch auf den Balkon oder auf die Terrasse. Während der Balkonsaison kann es als Gemüsebeet zum Anpflanzen von Salat, Tomaten oder Kräuter verwendet werden. Zwischendurch werden zum Beispiel Stauden und Gräser gepflanzt. Einige Handgriffe genügen um eine alte Weinkiste in ein Mini-Hochbeet umzubauen. Es wird schnell zum bunten Blickfang im Außenbereich.


Für den Umbau und zum Anlegen des Hochbeetes werden: eine alte Weinkiste, ein Handbohrer, eine Unkrautfolie, ein Teppichmesser, ein Handtacker, ein Schraubenzieher, ein Maßband und Pflanzerde gebraucht. In den Boden der Kiste bohren wir vier bis sechs Löcher, für den Wasserablauf. Die Weinkiste wird innen mit der Unkrautfolie ausgekleidet. Damit wird das Holz vor dem Verfaulen geschützt. An den Ecken muss die Folie genügend Spiel haben, damit sie nicht reißt. Am oberen Rand der Weinkiste, sollte sie einen Zentimeter überstehen. Nun wird die Folie oben am Rand der Kiste mehrmals festgetackert. Sie sollte bündig mit der Weinkiste abschließen. Der überstehende Folienrand wird mit einem Teppichmesser (Cutter) sauber, der Kante entlang abgeschnitten. Eine Unkrautfolie ist, wasserdurchlässig, daher gibt es später keine Staunässe. Sie lässt sich zudem sehr gut verarbeiten und außerdem ist sie auch nicht teuer.

 

So bauen Sie einen Hochbeet leicht zusammen

 

Nun sollte die Folie mit einem Schraubenzieher an genau den Stellen durchgestochen werden, an denen vorher gebohrt wurde. Die Kiste kann jetzt mit ungefähr 5 Zentimeter Blähbeton angefüllt werden. Auf diese Drainageschicht kommt ein wasserdurchlässiges Vlies das verhindert, dass Erde nach unten rieselt. Zu guter Letzt wird die Kiste mit Pflanzerde befüllt. Eine Mischung aus Kompost und Blumenerde eignet sich dazu sehr gut. Danach können die Pflanzen für das Mini-Hochbeet ausgetopft werden. Vor dem Einpflanzen sollten sich die Wurzelballen in einem Kübel mit Wasser vollsaugen. Anschließend verteilt der Hobbygärtner die Pflanzen ganz nach seinem Wunsch.


Jetzt füllt der Nutzer die Zwischenräume mit Pflanzerde auf und drückt sie leicht an. Alle Gemüsepflanzen oder Blumen sollen schließlich stabil im Hochbeet stehen. Als dekorativer Abschluss eignet sich eine Schicht Zierkies. Sobald das rückenschonende Beet richtig steht, werden die Pflanzen gegossen und gedüngt. Die Pflanzen müssen genügend Wasser bekommen, damit die Wurzeln gut anwachsen können.

 

Wozu überhaupt ein Hochbeet?


Mini-Hochbeete können mit Nutzpflanzen oder mit Blumen bepflanzt werden. Tomaten gedeihen besonders gut, wenn sie mit einem Spezialdünger gedüngt werden. Kräuter, aus dem Hochbeet werden in der Küche beinahe jeden Tag gebraucht. In dem kleinen Beet kann dazu beispielsweise eine Kräuterinsel angelegt werden.


Die Gartenarbeit in einem Hochbeet ist schön und erholsam. Das ständige Bücken entfällt. Auf dem Balkon können mehrere zum Hochbeet umgebaute Weinkisten stehen. Bei ihrer Gestaltung werden der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ein besonderes Plus ist, dass die gefräßigen Nacktschnecken nicht zu den Pflanzen gelangen. Mini-Hochbeete sind hübsch und dekorativ. Blumen und Gemüsesorten werden darin bestimmt gut gedeihen. Besucher sind von der tollen Idee, Kisten in rückenschonende Beete umzubauen gewiss sehr angetan. Gern können Sie auch diverse Hochbeete fertig bei uns im Katalog finden und bequem online kaufen.


Viel Spaß beim Umbauen und Anlegen des Mini-Hochbeetes!

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