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Ratgeber zur Gartenbewässerung

Verfasst von DP-G&V 21.03.2020 0 Kommentare Ratgeber und Tipps,

Gartenbewässerung

 

Was bei einer Gartenbewässerung zu beachten ist

 

Wem eine vitale Rasenfläche ohne Unkraut wichtig ist, sollte diese regelmäßig in trockenen Phasen wässern. Tatsächlich können bei der vermeintlich gewöhnlichen Gartenarbeit einige Fehler passieren.

Gab es während des Sommers eine Zeit lang keinen Regen mehr, dann ist die Grünfläche rasch davon beeinträchtigt. Bei dem Rasen fangen die Blätter an zu welken. Binnen 14 Tagen verdorren sie auf sandigen Böden, wenn keine frühzeitige Bewässerung erfolgt. Das liegt daran, dass je nach Bodenart, Luftfeuchtigkeit und Temperatur in der heißen Zeit des Jahres der Grünstreifen im Durchschnitt täglich vier Liter Wasser aufgrund von Verdunstung verliert. Im Boden sind die Wasserreserven besonders schnell verbraucht, weil die Wurzeln der Gräser in das Erdreich lediglich ungefähr 15 Zentimeter tief eindringen.

Für viele Gräserarten, welche auf den Rasenplätzen gedeihen, sind die Trockenzeiten in der freien Natur nichts Ungewöhnliches. Durch verdorrte Halme und Blätter passen sich diese Gräser an die unangenehmen Lebensumstände natürlich an. Allerdings sind die Wiesenflächen nach dem ersten starken Regen oft nach ein paar Tagen wieder ergrünt. Die verdorrte Grasfläche dagegen lässt den Garten nicht gut aussehen. Hinzu kommt, dass sich oft Spitzwegerich, Habichtskraut oder auch andere Unkräuter auf einem schlecht gewässerten Rasenstück verbreiten, welche in Trockenzeiten besser wachsen.


Wann ist der richtige Zeitpunkt, um das Rasenstück zu bewässern?


In den meisten Fällen platzieren Heimgärtner den Sprenger erst dann zum Wässern, wenn beim Rasen bereits Schäden von der Trockenheit zu sehen sind und viele Halme und Blätter nicht mehr zu retten sind. Da ist es dann viel zu spät. In diesem Stadium muss nämlich das Gras schon zahlreiche neue Blätter bilden, sodass die Rasenfläche wieder ergrünt. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Wiese zu befeuchten, sobald beim Grün ein leichter Graustich erkennbar ist und die ersten Blätter erschlaffen.


Wie viel Wasser benötigt die Grünfläche?


Als schwerwiegender Fehler gelten zu geringe, aber häufige Wassermengen, da diese in den Erdboden nur einige Zentimeter eindringen. Dabei wird die Wurzelzone nicht vollständig durchfeuchtet und verschiebt sich in die oberen Schichten des Erdreiches. Daraus folgt, dass das Gras für Trockenschäden noch anfälliger wird. Deswegen sollte das Wasser beim Bewässern 15 Zentimeter tief einsickern. Damit das erreicht wird, benötigt man je nach Bodenart verschiedene Mengen an Wasser: Für lockere Sandböden sind zwischen zehn und 15 Liter je Quadratmeter notwendig, während lehmige bis tonige Böden etwa 15 bis 20 Liter brauchen. Weil diese das Wasser für längere Zeit speichern, genügt im Normalfall eine wöchentliche Wässerung. Grünabschnitte auf sandigen Böden sind in trockenen Zeiten jeden dritten bis vierten Tag zu beregnen.


Wie ist ein wassersparendes Bewässern der Rasenfläche möglich?


Wenn es nicht regnet, ist Wasser vor allem in der heißen Jahreszeit besonders kostbar. Deswegen sollte man das Grasstück so befeuchten, dass so wenig Wasser wie möglich ungenutzt verloren geht. Läuft der Rasensprenger in der Früh oder in der Nacht, zeigen sich die niedrigsten Verdunstungsverluste. Wer Mulchmähen betreibt, sorgt dafür, dass beim Erdboden die Verdunstungsrate weiter gesenkt wird. Außerdem empfiehlt es sich, den Sprenger so einzustellen, dass man Hauswände oder Pflasterflächen nicht mitsprengt. Im Sommer erhöht eine zusätzliche Düngung durch Kalium bei den Gräsern ihre Wasseraufnahmekapazität und begünstigt das Wurzelwachstum.

Bei einer kleinen Grünfläche im eigenen Garten genügen zur Beregnung des Grases auch eine Bewässerungsspritze und ein Gartenschlauch. Die Multifunktionsspritzpistole, welche von Kärcher angeboten wird, bewirkt eine gute Wasserregulierung. Die Wassermenge lässt sich durch ein ergonomisches Regulierventil nach dem Bedarf Ihrer Grasfläche anpassen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, je nach Bewässerungsaufgabe sich zwischen den Sprühbildern Kegel-, Punktstrahl oder Brause zu entscheiden.


Wie lässt sich die Wassermenge überprüfen?


Mit den folgenden drei Methoden kann festgestellt werden, ob eine ausreichende Bewässerung des Grünstreifens erfolgt ist.
 

  1. Methode: Durch einen Spaten wird eine dicke Grassode ausgestochen und diese danach mit einem Zollstock gemessen, um zu sehen, wie weit die durchfeuchtete Zone herunterreicht. Dann ist die Grassode wieder einzusetzen und vorsichtig anzutreten.
  2. Methode: Bei der Beregnung der Grünfläche sollte man sich nicht nach den hier erwähnten Faustzahlen richten und zur Ermittlung der Wassermenge einfach ein Regenmesser aufstellen.
  3. Methode: Die Wassermenge lässt sich anhand eines Durchflussmengenzählers, der im Fachhandel erworben werden kann, ziemlich genau dosieren. Es ist nur die Flächengröße zu ermitteln, welche der Rasensprenger abdeckt, und die Wassermenge auf die ganze Fläche umzurechnen, welche pro Quadratmeter gebraucht wird. Wenn dann die Angabe der entsprechenden Menge anhand des Durchflussmengenzählers stattfindet, kann man den Sprenger ausschalten.


Wie erfolgt die automatische Bewässerung des Rasens?


Automatische Bewässerungssysteme sorgen für eine gezielte und praktische Lösung zur Beregnung Ihrer Wiesenfläche. Sie haben die Möglichkeit, sich zwischen mehreren Optionen zu entscheiden, angefangen vom Basispaket mit Zeitschaltuhr, einem Sprenger und Rohren, bis hin zu einem vollautomatischen System, welches sich über das Smartphone steuern lässt. Die meisten Systeme verfügen über Sensoren, durch welche die Analyse des Bodenfeuchtigkeitswerts, die Weitergabe der Daten an einen Bewässerungscomputer und die Steuerung der Bewässerung bei Bedarf erfolgt.

Bei Renovierung oder Neuanlage der Grünfläche empfiehlt es sich zu überlegen, ein Bewässerungssystem anzulegen, deren Sprenger versenkbar sind. Diese sind dann genau zu planen, damit mit den Regnern Überlappungszonen so gering wie möglich gehalten werden.

 

Welcher Rasensprenger passt gut für meinen Garten?

 

Mobile Schwenkregner mit einer großen Wurfweite haben sich bei größeren rechtwinkligen Grünflächen durchgesetzt, weil sie das Wasser besonders gleichmäßig verteilen. Zudem besteht die Möglichkeit, moderne Geräte, wie etwa der Rechteckregner OS 5.320 SV oder der OS 3.220 Rechteckregner von Kärcher anhand der Einstellung des Schwenkwinkels und der Streubreite ganz präzise an die Maße der Wiese anzupassen. Es lässt sich nach Bedarf bei der Beregnungsfläche die Breite durch das Sprengbreitenregulierungssystem einstellen. Je nachdem, wie trocken der Rasenabschnitt ist, kann die Wassermenge auch von Null bis Maximum stufenlos reguliert werden. Aufgrund des integrierten Spritzschutzes wird man selbst nicht nass, wenn das Abdrehen des Wassers vor dem Versetzen des Rasensprengers nicht erfolgt ist. Das erwähnte Gerät wässert bis zu 320 Quadratmeter große Wiesenflächen und erreicht eine Sprengweite von maximal 20 Meter, ohne dass es dabei versetzt werden muss.

Die Bewässerung von ungleichmäßigen Grasflächen kann ebenso mit fest montierten oder mobilen Segment- und Kreisregnern hervorragend stattfinden. Optimal sind hier Kreisregner, damit kurvige und abgerundete Rasendecken feucht gehalten werden. Sehr vorteilhaft sind pulsierende Regner für großflächige Bewässerungen, da diese Grünflächen von einigen Hundert Quadratmetern bewältigen.

 


 

Kärcher Rechteckregner im Vergleich

 

Kärcher OS 5.320 SV Rechteckregner Kärcher OS 3.220 Rechteckregner
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Kärcher OS 5.320 SV Rechteckregner

Kärcher OS 3.220 Rechteckregner

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Hersteller / Marke

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