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Schneeheide ist die perfekte Winterpflanze für ihr Balkon

Verfasst von DP-G&V 22.10.2018 0 Kommentare Ratgeber und Tipps,

Schneeheide ist die perfekte Winterpflanze für ihr Balkon

 

Schneeheide ist die perfekte Winterpflanze für ihr Balkon

 

Winterharte Balkonpflanzen überstehen auch den Frost


Winterharte Balkonpflanzen wie die Schneeheide, der Lavendel oder die Hortensien trotzen Frost und Schnee. Sowohl der Buchsbaum als auch der Hibiskus kommen gut über den Winter. Sie verpassen dem Balkon ein paar grüne und bunte Farbtupfer. Allerdings ist der November der letzte Monat in dem die winterharten Balkonpflanzen in die Blumenkästen und Kübeln gesetzt werden können. Winterharte Pflanzen wie die Schneeheide zum Beispiel haben eine lange Blütezeit und sorgen für schöne Farbtupfer auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Diese Pflanze aus der Familie der Heidekrautgewächse hat in den Balkonkästen oder in Kübeln beinahe das ganze Jahr über Saison. Ihre Heimat sind die Alpen, daher ist sie winterhart und resistent gegen Frost. Die Farbpalette der Schneeheide reicht von Weiß bis Rosa und Rot. Der Balkon wirkt freundlicher, wenn die bis zu 30 Zentimeter hohen Gewächse eingepflanzt wurden. Denn sie blühen zwischen November und April. Das Beste daran ist, dass sie mit wenig Pflege auskommen.
 

Die Schneeheide (Erica carnea) liebt einen sonnigen aber sauren Standort


Entscheidend für eine üppige Blütenpracht ist ein sonniger Standort in saurer Erde. Allerdings gerät die Schneeheide auch im Halbschatten zu einer ansehnlichen Pflanze. Hobbygärtner, die sich für die Schneeheide als Balkonpflanze entscheiden, sollen diese samt der Erde aus dem Anzuchttopf in die Balkonkästen einsetzen. Die Heidepflanze ist nämlich auf ihren Wurzelpilz angewiesen. Der Pilz holt sich aus den Wurzeln wichtige Nährstoffe. Als Ausgleich versorgt er das Heidekraut mit Wasser, Stickstoff und Phosphor. Es ist wichtig, dass das Pflanzloch mindestens 15 Zentimeter tief ist. Es wird mit Sand und Torf aufgefüllt, denn die Schneeheide braucht sauren Boden. Der pH-Wert sollte bei 3,8 bis 4,8 liegen. Das Gemisch aus Sand und Torf ist zudem ein guter Schutz gegen die Staunässe, die von der Heidepflanze nicht gut vertragen wird. Gegossen wird ohnehin nur mittelmäßig. Ab April wird sparsam gedüngt. Dazu eignet sich ein Gemisch aus Knochenmehl und Guano. Der Dünger wird um den Wurzelballen gestreut und dann eingearbeitet. Dabei muss vorsichtig vorgegangen werden, damit die flachwachsenden Wurzeln nicht beschädigt werden.

 

Schneeheide - erst nach der Blüte zurückschneiden


Die fleißige Schneeheide blüht bis in den Frühsommer hinein. Sie ist ein wichtiger Nahrungslieferant für allerlei Insekten. Da sie so früh blüht, profitieren auch andere nützlichen Kleintierchen von der Pflanze. Damit das viele Jahre so bleibt, darf das Heidekraut nicht unter Staunässe leiden, das könnte zu ihrem schnellen Absterben führen. Nach ihrer Blütezeit gehört das Heidekrau radikal, oberhalb des Bodens gekürzt. TIPP: Wird die Schneeheide etwas tiefer in das Pflanzloch gesetzt, bekommt sie mehr Wurzeln und sie wird auch kräftiger. Nach dem Einsetzen muss das Sand/Torf Gemisch kräftig angedrückt werden, damit die Pflanze einen guten Erdkontakt bekommt. Werden all diese Vorschläge beherzigt, dann wird die Heidepflanze auf dem Balkon auch im nächsten Winter herrliche Farbtupfer setzen.
 

Worauf beim Pflanzen noch zu achten wäre: Es ist wichtig, dass die Büsche der Schneeheide nicht zu nah beieinander im Balkonkasten oder im Pflanzkübel stehen. Pro Quadratmeter sollten nicht mehr als acht Pflanzen gepflanzt werden. Das bedeutet, dass sich in einem Balkonkasten nicht mehr als zwei bis drei Pflanzen befinden dürfen. 

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